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Prickelnde Momente

Ein Glas Champagner trinkt man nie allein!

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Prickelnde Momente

Ein Glas Champagner trinkt man nie allein!

Ein Glas Champagner trinkt man nie allein!

Feierlaune im Glas

Was hat Champagner in einer Bar zu suchen? Ganz schön viel, denn Champagner besitzt wirklich alle Eigenschaften, um aus einem schönen Abend eine außergewöhnliche Nacht zu machen. Das prickelnde Getränk belebt die Sinne und hebt die Stimmung. Es sorgt für den nötigen Schub Alkohol im Blut. Nicht zu viel, aber doch genug, um sich ungezwungener und leichter zu fühlen. Natürlich trinkt man Champagner nie allein! Champagner ist der beste Treibstoff für Gespräche. Die Zunge lockert sich, der Kreislauf kommt in Schwung, die Backen röten sich und man empfindet das Leben als schön. Champagner ist einfach die beste Strategie, um den Abend zu beginnen. Wer ihn trinkt, hat immer etwas zu feiern!

Perlen vor die Säue

Zu verdanken haben wir das edle Gesöff übrigens einem Mönch! Erfunden hat er es zwar nicht, aber so weiterentwickelt, dass man die dafür nötigen Prozesse schließlich kontrollieren konnte. Der Schaumwein aus dem namensgebenden Weinbaugebiet Champagne in Frankreich entstand nämlich durch Zufall. Wegen der langen Transportwege und der Haltbarkeit füllte man den Wein in Flaschen ab. Doch durch zu frühes Abfüllen gärte der Wein in den Flaschen weiter, die Korken begannen herauszuspringen, Flaschen platzten und viel Wein ging verloren. Der Benediktinermönch Dom Pérignon (+ 1715, Namensgeber für den berühmten Champagner) sorgte dafür, dass der Herstellungsprozess kontrolliert werden konnte. Er setzte Korken mit Sicherungskordeln sowie dickwandige Flaschen ein und entwickelte die Kunst des Verschnitts und des Weißkelterns roter Trauben. Damals fanden den perlenden Wein aber noch wenige Gaumen wohlschmeckend. Den weltweiten Aufstieg zum populären Luxusgetränk im 19. Jahrhundert erlebte Dom Pérignon nicht mehr. Erst die Bewerbung des Champagners durch größere Erzeuger wie Ruinart und später auch Moët, Heidsieck, Perrier-Jouët und Bollinger brachte den internationalen Durchbruch. Die Witwe Barbe-Nicole Clicquot-Ponsardin sorgte mit der Erfindung des Rüttelpults und des Degorgierungsverfahrens schließlich dafür, dass der Champagner seine klare Konsistenz erhielt. Früher war Champagner naturtrüb. Champagner ist nicht gleich Champagner! Er lässt sich grob in zwei Kategorien unterteilen. Der trockene Standardchampagner, mit einer perlenden (sollte in jeder guten Bar stehen!) und einer weinnäheren Variante und der halbtrockene bzw. süße Champagner, der vor allem bei weiblichen Gaumen beliebt ist.

Das Vorspiel zum Vorspiel

Man kann Champagner natürlich auch in einer Gruppe trinken, aber am schönsten ist es wohl, wenn zwei Verliebte sich mit Champagner zuprosten. O.k. es geht dabei vielleicht nicht immer nur um Liebe, denn das Getränk hat auch eine sexuell stimulierende Wirkung. Es ist quasi das Vorspiel zum Vorspiel. Schon Napoleon servierte Champagner, als er seine Josephine später im Bett beglückte. Ein Schlückchen aus dem Bauchnabel soll nicht nur gut schmecken, sondern auch sehr anregend prickeln. Freude, Leidenschaft, Liebe und Sex zusammen, besser geht es nicht! Genau diese Dinge vereint Champagner auf unglaublich charmante Weise. Zuprosten, langer Augenkontakt, ein verlegenes Lächeln, ein fordernder Blick… prickeln! Verliebte baden im Hochgefühl und gönnen sich dazu das wohlschmeckende Glück in flüssiger Form. Damit ist Champagner auch das optimale Getränk für den Valentinstag. Unser Tipp: Überraschen Sie Ihren Partner mit einem Champagnercocktail (Rezept weiter unten)! Wem das Selbermachen zu anstrengend ist, der kann sich diesen Cocktail auch in „Mark´s New York Bar“ am Attersee von professionellen Barkeepern mixen lassen. Die Bar bietet darüber hinaus edles Ambiente und viel Platz für ungestörte Zweisamkeit. Egal ob zu Hause oder bei den Profis – eine romantische Überraschung mit Prickeln kommt immer gut an!

Rezept: French 75

Der „French 75“ ist eine lebende Legende. Er wurde 1915 in „Harry´s New York Bar“ von Harry MacElhone erfunden. Benannt ist er nach einer französischen Kanone aus dem ersten Weltkrieg, die wegen ihrer Durchschlagskraft berüchtigt war. Sie können sich also vorstellen, dass das Getränk bei übermäßigem Konsum nicht ungefährlich ist. Die Mischung aus grazilem Champagner und dem kräftigen Gin ist eines der Traumpaare der Cocktailszene und erfreut sich großer Beliebtheit.

Die Zutaten:

  • 4 cl Beefeater London Dry Gin*
  • 2 cl frisch gepresster Zitronensaft
  • 2 cl Zuckersirup
  • 8 cl eiskalter Champagner

Die Zubereitung: Wir starten mit der Zubereitung des Zuckersirups. Dafür kocht man zwei Teile Zucker mit einem Teil Wasser einmal auf. Der Sirup ist einsatzbereit wenn er erkaltet ist. Alle Zutaten (bis auf den Champagner) dann im Shaker auf Eiswürfeln für etwa 15 Sekunden kalt schütteln und in ein Champagner-Glas doppelt (mit einem Strainer und einem Teesieb) abseihen. Dann mit Champagner auffüllen und mit einer Zitronenzeste garnieren. * Je nach Geschmack kann auch ein anderer Gin verwendet werden

Autor: Christian Messmer