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Verführung an der Bar

Aphrodisierende Cocktails und ihre Geheimnisse
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Verführung an der Bar

Aphrodisierende Cocktails und ihre Geheimnisse

Aphrodisierende Cocktails und ihre Geheimnisse

Liebestrunken in den Abend

Es gibt solche und solche Cocktails. Einigen wird nachgesagt, dass sie sogar das Liebesleben enorm anregen können. Genau diese Art von Cocktails wollen wir diesmal etwas genauer unter die Lupe nehmen. Was hat es damit auf sich und was bestellt man in einer Bar, wenn der Abend auf romantische Art und Weise enden soll? Ob diese Getränke wirklich wirken, sollte man aber am besten selbst ausprobieren.

Was uns verführt

Liebesgetränke werden schon seit der Antike benutzt, um Leidenschaft zu entfachen oder die Potenz zu stärken. Aphrodisiakum ist ja auch ein Wort, das auf die Liebesgöttin Aphrodite aus dem antiken Griechenland verweist. Aber welche Zutaten sind es denn, die einem Getränk zu dieser Wirkung verhelfen? Oft werden Kräutern und Wurzeln aphrodisierende Wirkungen nachgesagt. Dazu gehören bekannte Pflanzen wie Ginsengwurzel, Guarana aber auch bei uns eher unbekannte Kräuter wie das Daminakraut. Auch Gewürze wie Chili, Ingwer, Kardamom, Pfeffer und Safran sollen anregend auf unser Liebesleben wirken. Feigen haben diesbezüglich auch eine historische Bedeutung. Wer seiner Geliebten früher einen Feigenkorb mitbrachte, machte damit auch ein eindeutiges Angebot zum Liebesspiel. Und natürlich gehört auch die Schokolade dazu! Sie gilt seit jeher, durch den enthaltenen Kakao, als Aphrodisiakum. Schon die Inkas machten davon Gebrauch. Den roten Kernen des Granatapfels wird sogar eine Art Liebeszauber nachgesagt. Die größte Wirkung unter den Zutaten wird allerdings dem Alkohol zugeschrieben. Klar ist: Die Dosis macht die Wirkung! Zuviel davon und die Erotik löst sich in Übelkeit oder Trunkenheit auf. Ein Glas Rotwein kann beispielsweise die Lust fördern. Nach dem zweiten Glas kann alles schon wieder vorbei sein. Alkohol wirkt generell enthemmend und erhöht den Testosteronspiegel im Blut. Das fördert bei beiden Geschlechtern die Lust. Mal sehen was der Experte dazu sagt…

Tipps vom Barchef persönlich

Markus Winzer, Barchef in Marks New York Bar im Hotel Winzer am Attersee, spricht aus Erfahrung, wenn man ihn auf dieses Thema anspricht. Was immer gut funktioniert ist seiner Meinung nach Champagner! Dieses Getränk ist quasi ein charmantes Vorspiel zum Vorspiel. Anstoßen, Prickeln im Mund und später im Bauch sowie im Kopf, ein tiefer Blick und ein Lächeln… Champagner lockert die Zunge und regt somit jede Unterhaltung an. Aber dabei geht es nicht nur um verbale Kommunikation. Das perlende Getränk lockert ja auch die Sinne. Damit haben auch alle Cocktails, die Champagner beinhalten eine aphrodisierende Wirkung. Wer neben Champagner auch auf Gin steht, sollte den French 75 kosten, der nach einer französischen Kanone aus dem ersten Weltkrieg benannt ist. Aber Vorsicht, der Name kommt nicht von ungefähr… Apropos Gin, Markus Winzer hat auch noch eine andere Empfehlung parat – den Gin Basil Smash. Der tolle Neoklassiker von Star Bartender Jörg Meyer kommt bei ihm mit Basilikum und Sellerie daher und hat es faustdick hinter den Ohren. In Marks New York Bar verwendet man dafür übrigens einen speziellen Gin. Kann man auch getrost zuhause nachmixen, denn Markus Winzer verrät uns wie es geht:

Rezept Celery Basil Smash

Die Zutaten:

  • 60 ml Rutte Celery Gin
  • 30 ml Zitronensaft frisch gepresst
  • 20 ml Zuckersirup 2:1
  • Eine Hand voll Basilikum samt Stänge

Die Zubereitung:
Den Basilikum im Shaker gut muddeln und die restlichen Zutaten und das Eis einfüllen. Kräftig für 15 Sekunden schütteln und dann in einen Tumbler auf Eiswürfel oder einem großen Eiswürfel doppelt abseihen. Mit einem Basilikum-Blatt dekorieren und ohne Trinkhalm servieren.

Autor: Christian Messmer