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Gin & Tonic – the perfect team

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Gin & Tonic – the perfect team

Ein attraktives Paar an jeder Bar

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Woher kommt Gin & Tonic?

Mit der Geschichte des Gins haben wir uns bereits in einem früheren Beitrag befasst. Heute geht es um das Mixgetränk, das nun seit geraumer Zeit in aller Munde ist. Auch wenn Experten schon ein baldiges Ende des Trends prophezeien – Gin & Tonic ist unangefochten beliebt. Aber beginnen wir von ganz vorne: Beide Bestandteile des Mixgetränks waren ursprünglich zur medizinischen Anwendung gedacht. Gin war schon etwas früher dran und wurde Mitte des 17. Jahrhundert in Holland als Arznei gegen Magen- und Nierenerkrankungen entwickelt. Tonic Water setzte man Anfang des 19. Jahrhunderts bei den Engländern in den indischen Kolonien zum Schutz vor Malaria ein. Doch das ursprüngliche Tonic Water war sehr herb und kaum trinkbar. Daher mischte man der Arznei etwas Gin hinzu und machte aus dem Malariamittel kurzerhand einen genießbaren Drink. Das Tonic Water wurde im Lauf der Zeit etwas entschärft – weniger Chinin, mehr Zucker und Zitrone – und schon war des Engländers beliebtestes Getränk geboren. Irgendwann verlor Gin & Tonic aber an Attraktivität und war fast von der Bildfläche verschwunden. Mit der heute wieder aufblühenden Barkultur legte „Gin Tonic“ ein sensationelles Comeback hin! Der Hype sorgte auch für einige Änderungen, um den Geschmack noch zu verfeinern. Gin & Tonic mit Früchten, Kräutern oder Gemüse kann wirklich gut harmonieren! Berühmtestes Beispiel dafür ist die Gurke im Hendrix Gin.

Welcher Gin passt zu welchem Tonic Water?

„Gin Tonic“ ist heutzutage oft das Mixgetränk erster Wahl. Inzwischen gibt es aber ein so unüberschaubares Angebot an verschiedenen Gins und Tonic Waters, dass die richtige Auswahl beider Komponenten fast einer eigenen Wissenschaft gleicht. Beginnen wir also bei der Basis: Was braucht es überhaupt für Gin & Tonic? Man benötigt Gin, das passende Tonic Water und natürlich Eis. Einen wachholderstarken Dry Gin kombiniert man eher mit einem klassischen Tonic Water. Fans sehr trockenen Geschmacks sollten dagegen ein Tonic Water wie Fentimans bestellen. Gins mit fruchtigen Botanicals harmonieren gut mit ausgefallenen Tonic Waters. Zu zitrusbetontem Gin passen frische und fruchtige Tonic-Varianten. Und ein kleiner Genusstipp am Rande: Strohhalme sehen zwar ganz nett aus, bei einem hochwertigen Gin & Tonic schmeckt es aber immer noch am besten direkt aus dem Glas.

Ja und was soll man jetzt bestellen? Eine Empfehlung, die vielleicht nicht so bekannt ist, wäre Martin Miller´s Dry Gin aus London mit Fever-Tree Indian Tonic Water. Kräftige Wachholderbeere trifft hier auf florale Noten sowie viel Zitrone. Etwas Grapefruit und Gurke kommen auch durch. Am besten mit einer Limettenscheibe genießen. Sehr geschmackvoll!

Gin Sul aus Deutschland ist ein Beispiel für einen Gin, der den Wachholder weniger stark in den Vordergrund rückt und dafür andere Aromen zulässt. Mit Fever-Tree Mediterranean Tonic Water und einem Rosmarinzweig servieren. Ja und ein heimischer Gin & Tonic-Tipp, darf hier natürlich auch nicht fehlen: Blue Gin aus Österreich ist in seiner Aromatiefe sehr vielseitig. Neben den frischen Wacholderbeeren kommen Botanicals wie Zitrone, Angelikawurz, Koriander, Kurkuma und Süßholzwurzel durch. Zusammen mit Fever-Tree Indian Tonic Water und einer Limettenscheibe gelingt hier ein echtes Highlight.

Tipps aus Marks NY Bar

Gin & Tonic ist auch in Marks NY Bar ein sehr beliebter Drink. Ein kleiner Blick hinter die Bar und man entdeckt Gin-Marken wie Beefeater, Martin Miller´s, Gin Sul und viele mehr sowie hochwertige österreichische Gins wie Wien Gin oder Blue Gin. Bei den Tonics konzentrieren wir uns auf Fever-Tree und Dr. Polidori. Ein besonderes Tonic Water stellt unser Barkeeper Harald selbst im Haus her: eine Kreation mit Lavendel und Zitrusfrucht. Sehr empfehlenswert!

Dann bleibt eigentlich nur noch „Cheers“ zu wünschen.

Autor: Christian Messmer